Auswanderersoaps, Paraguay, Reisevorbereitungen – Teil 2

27 September 2008

Da sich das Wetter auch heute nicht gebessert hat, nutzen ich die Gelegheit zweiten Teil meiner Reisevorbereitungen zu schildern. Wie ich auf Paraguay als Reiseziel gekommen bin habe ich ja schon im unten stehenden Artikel beschrieben. Aber nicht nur diese diversen Sendungen trugen dazu bei, mehr über dieses Land wissen zu wollen. Heutzutage gibt ja das Internet und so bin ich bei meiner Suche nach Informationen über die verschiedensten Websites gestolpert. Währen das Suchergebnis vor einigen Jahren fast nur auf dubiosen Immobilienseiten beschränkte war, sieht es heute schon etwas besser aus. So hat sich in meiner Favoritenliste mit der Zeit eine beachtliche Anzahl von Links angesammelt. Eine kleine nicht repräsentative Auswahl gibt es <HIER>. Während die meisten der Seiten nur selten aktualisiert werden oder zur geschäftlichen Darstellung dienen, gibt es doch einige Blogs die ich regelmäßig besuche und verfolge. So unterschiedlich die Menschen sind, genauso unterschiedlich sind die Inhalte der Blogs. Währen die Einen einigermaßen objektiv über Ihre Geschichte und das tägliche Leben berichten, so beschreiben Die Anderen das Ausleben Ihrer pubertären Jugendträume und der Nächste gibt seinen Artikeln einen philosophischen Anstrich. Doch ich möchte nicht urteilen, denn ich bin wahrscheinlich auch nicht der perfekte Schriftsteller. Stellvertretend erwähnen möchte ich die Blogs des Stadtmusikanten, von Carola&Andy und von Canalletto. Denn nicht zuletzt haben mich die Beiträge dieser Blogs da zu bewogen Paraguay zu besuchen. Und natürlich werde ich einige dieser Schreiber besuchen. Die Kontakte sind schon hergestellt und zum Teil verdanke ich diesen Kontakten, dass ich  in Paraguay nicht auf der Straße schlafen muss. Grüße natürlich auch nach Asuncion an Heidy, die mich in der ersten Woche beherbergen wird.Geplant hatte ich allerdings, Unterkunft bei einer paraguayischen Familie zu finden, um mein doch etwas rudimentäres Spanisch auf zu polieren. Hat nicht geklappt. Doch mittlerweile habe ich sowieso den Eindruck, in Paraguay wohnen nur noch Deutsche ;-) Auf der Suche nach Informationen, habe ich auch verschiedene Paraguay-Foren besucht. Ich kann nur jeden davon abraten, sich dort zu beteiligen. Der Informationsgehalt ist eher mager und die Umgangsformen sinken teilweise auf Fäkalsprache-Niveau ab. Wo bei ich nicht ausschließen will, dass man in dem einem oder anderem Thread fündig wird.

So, zum Schluß „gibt es noch was auf die Ohren“.


Marco Antonio Solis – Oh Me Voy Te Vaz

Ein Sänger aus Mexico, der hier in Deutschland so gut wie garnicht bekannt ist. Dessen Musik ich aber auf meinen Reisen immer wieder gehört habe.

Also bis dann,

Euer…….


El Viajero Loco ;-)


Auswanderersoaps, Paraguay, Reisevorbereitungen – Teil 1

25 September 2008

Gerade habe ich wieder eine dieser Dokusoaps im Fernsehen gesehen. Warum das erwähnenswert ist? Nun, das hat auch mit der Planung meiner nächsten Reise nach Paraguay zu tun. Nicht, dass ich jetzt auswandern will. Aber einige dieser Sendungen sind Schuld daran, dass ich eben dieses Land als nächstes Reiseziel gewählt habe. Ich verfolge diese Sendungen schon seit einiger Zeit mit mehr oder weniger großem Interesse. Während diese sogenannten Dokusoaps bei dem ein oder anderen Zuseher Kopfschütteln, Schulterzucken, Schadenfreude oder Ähnliches auslösen, so finden wohl doch einige Leute Gefallen daran. Aber über die Qualität dieser Sendungen will ich mich hier nicht auslassen, das muß jeder für sich entscheiden. Was mir allerdings aufgefallen ist, nur ein kleiner Teil der Auswanderer schafft es, dass man ein zweites oder drittes Mal über sie berichtet. Was ist wohl aus diesem Pärchen Ramona und Uwe geworden, was machen Lutz und Natascha oder wie geht es Petra und Stefan? Alle diese Paare sind nach Paraguay ausgewandert und haben wenigstens für kurze Zeit, durch diverse Sendungen übers Auswandern, einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Da ich mich immer schon für Südamerika interessiert habe und durch diese Sendungen meine Aufmerksamkeit auf Paraguay gerichtet wurde, war es nur eine Frage der Zeit bis ich dorthin reisen sollte.

Anfang Oktober geht es los!

Im nächsten Teil werde ich dann berichten wie die Vorbereitungen konkret wurden und wie ich Informationen über Land und Leute gesammelt habe.

Bis dahin, wie immer…….

Euer…….

El Viajero Loco ;-)



Rückschau – Letzte Reise – Thailand

17 September 2008


Im Mai dieses Jahres war ich mal wieder in Asien unterwegs. Obwohl, wir sind "nur" in Pattaya gewesen.

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Pattaya steht nicht für Asien und für Thailand schon garnicht. aber was soll’s, ich ich habe mich überreden lassen und 2 Wochen Pattaya gebucht. Vor knapp 6 Jahren war ich schon einmal dort. Wer Pattaya kennt, weiß worauf er sich einlässt, ein Jahrmarkt für Erwachsene, geprägt von seinen Bierbars und diversen Etablissements. Doch wer nicht nur darauf aus ist, entdeckt auch einige Naturschönheiten von exotischem Reiz. So dachte ich wenigstens. Außerdem war das mal eine willkommene Abwechslung, nach dem ich mich die letzten Jahre bevorzugt in der Karibik aufgehalten habe. Der Service in den Hotels und Restaurants ist einfach super, auch wenn man sich so wie ich, bevorzugt in der einfachen Kategorie bewegt.

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Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt. Aber vielleicht kommt mir das nach 10 Jahren Karibik, vor allem in Kuba, nur so vor ? Das Hotel, einfache Mittelklasse, war ok. Wir hatten zwar Einzelzimmer im Haupthaus gebucht, bekamen aber jeweils einen Bungalow im tropischen Garten. Nicht weit vom Swimmingpool, ganz klar eine Verbesserung. Nun was hat sich geändert, in 6 Jahren ? Um es kurz zu machen, einiges. Ein Großteil der Palmwedel gedeckten Bierbar-Areale haben sich gewandelt. Sie bestehen jetzt aus Wellblech und Beton. Viele exotische Verkaufsläden in der Nakluaroad, sind modernen Shoppinggalerien gewichen. Es wird gebaut wie verrückt, direkt am Wongamatstrand entsteht ein neuer Wolkenkratzer. Viele Häuser werden abgerissen und mit russischen oder chinesischen Geld neu gebaut. Was man auch am Klientel merkt. Dort wo früher die Deutschen in der Überzahl waren, wird heute in der Regel russisch gesprochen. Geblieben ist der chaotische Verkehr, nicht ganz ungefährlich die Straßenseite zu Wechseln. (Achtung Linksverkehr) Und was hat sich noch geändert?

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Ganz klar, der Strand auf der Pattaya vorgelagerten Insel Koh Larn. Vor 6 Jahren sind wird dort immer mit der Fähre hingefahren. Am Hafen der Insel warteten dann Pickups die uns zu einer einsamen Bucht gekarrt haben. Wir also zum Fähranleger, doch Überraschung es gibt eine Tour mit dem Schiff direkt zu der Bucht ohne die staubige Fahrt auf den Pickup. Also zwei Ticket gekauft und los. Doch dann die Enttäuschung, schon vom Boot aus sieht man was aus unserer einsamen Bucht geworden ist. Menschenmassen am Strand, jeder Quadratmeter mit Sonnenliegen zugestellt und die ersten Shopping-Galerien standen auch schon. Vor 6 Jahren hat man uns noch versichert, dass die Inseln möglichst naturbelassen bleiben soll. Diese Auffassung hat sich wohl geändert, wenn nur genug Geld fließt.

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Ich glaube es ist zu erkennen, oben der Strand 2008 und darunter, von See aus gesehen der gleiche Strand im Jahre 2008. Während es im Jahr 2002 vielleicht 30 Leute am Strand gab waren es im Jahr 2008 bestimmt an die 300 oder mehr. Im Hintergrund erkennt man die Dächer der Sovenirläden und Restaurants. Der Strand befand sich überwiegen in der Hand des neuen russischen Mittelstandes, die dort mit Kind und Großmutter angereist waren. Nun das blieb unser letzter Besuch auf Koh Larn, die Insel mit dem einsamen tropischen Strand gibt es nicht mehr. Zumal sich die Rückfahrt noch etwas stressig gestaltete, den natürlich wollten alle mit dem letzten und total überfüllten Boot zurück nach Pattaya. Den Zustand des Bootes beschreibe ich lieber nicht. (TÜV und ADAC währen begeistert) Das war eine kurze Rückschau auf Thailand – Pattaya 2008. Ich glaube nicht, dass ich je wieder dort hinkomme. Der Service ist gut, doch in Pattaya werden immer noch die Fehler der Bausünden und Umweltzerstörung gemacht, die man in anderen Teilen der Welt schon überwunden hat. Statt die vorgelagerten Inseln zu erhalten und die Wasserqualität am Stadtstrand von Pattaya zu verbessern, wird es auch auf den Inseln bald kein sauberes Wasser mehr geben. Was zur Folge hat, das die Touristen wegbleiben und  Pattaya wieder oder immer noch vom Sextourismus leben wird.

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Unser Restaurant im Mai 2002. Einfach aber sauber ;-) Alle Fotos sind übrigens auf der Seite Galerie abgelegt, vielleicht interessiert es jemanden. Doch jetzt geht es bald auf zu neuen Ufern und bis dahin schön neugierig bleiben…….

Euer


El Viajero Loco
;-)