Kurzer Zwischenstand…….

28 September 2009

….da ich in den letzten Wochen Wenig bis Nichts veröfftlicht habe, will ich hier mal kurz den Stand der Dinge schildern.
Die Zeit des “betreuten Wohnens” bei
Heidy und Uwe ist seit Anfang August vorbei. Nach einiger Suche, habe ich mich für ein Haus in der Nähe der Beiden entschieden und gemietet.

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Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Duplex.

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Es befindet sich relativ ruhig gelegen, im Bario Solares, in Mariano Roque Alonso, am Rande von Asuncion. Der Zustand ist im Verhältnis zur Miete relativ OK. Allerdings nicht mit deutschen Standard zu vergleichen.
Zur Zeit bin ich noch beim Renovieren, d. h. ich bringe das Innere des Hauses mit jeder Menge Farbe und Spachtelmasse auf “Vordermann”.
Außerdem habe ich mir ein Motorrad der Marke Kenton Canyon 200, zugelegt.

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Wie man sieht, passend zur Farbe des Hauses. ;-)

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Desweiteren, habe ich inzwischen meinen Daueraufenthalt hier in Paraguay bekommen. Fehlt nur noch der paraguayische Personalausweis und die “Chappa” (Nummernschild") für das Motorrad. Bin aber in “Guter Hoffnung” diese beiden Sachen in den nächsten Tagen bzw. Wochen, zu erhalten. Doch darüber werde ich noch einmal extra berichten.

;-)


Hoteleröffnung in Villarrica !

28 September 2009


Am Wochenende waren wir in Villarrica. Wir folgten einer Einladung des “Stadtmusikanten”, zur Eröffnung seines Hotels, “Zum Stadtmusikanten”. Da es schon genügend Berichte von anderen Blogschreiber gibt, spare ich mir an dieser Stelle eine Ausführliche Beschreibung.

Hier ein paar Bilder………..

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DSCN0220 Der “frischgebackene” Hoteldirektor…… ;-)

Mehr da zu gibt es selbstverständlich im Blog des “Stadtmusikanten” oder auch >HIER< oder >HIER< – einfach mal die Links anklicken.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für den gelungen Abend im tollen Ambiente. Viel Erfolg und viele Gäste wünsche ich dem Team des Hotelrestaurant “Zum Stadtmusikanten”.


Eine Reise nach Loma Plata (Chaco) III

12 Juli 2009

Die folgenden Tage

Es hat wenig Sinn, die folgenden Tage im einzelnen zu schildern. Deshalb werde ich hier im dritten und letzten Teil meiner Reise nach Loma Plata, die verbliebenen Eindrücke kurz zusammenfassen. 

Den Dritten Tag verbrachte ich zum großen Teil damit, durch Loma Plata zu laufen und bei den ansässigen Fahrzeughändlern vorzusprechen. Doch mein Wunsch nach einem leihweise zur Verfügung gestellten fahrbaren Untersatz, wurde überall abschlägig beschieden. Also blieb nur die Möglichkeit, Loma Plata “per pedes” zu erkunden. Ausflüge in das Umland waren deshalb nicht möglich.
Trotzdem nutzte ich die Gelegenheit und besuchte das kleine Museum, dass an der Cooperativa Chortizer angeschlossen ist.

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Neben einigen Austellungsstücken aus den Anfängen der Kolonie, gibt im Gebäude einen kurzen und übersichtlichen Abriß über ihrer Entstehung.

Loma Plata 11052009_ (3) Loma Plata 05052009_ (2)
Auf mein Nachfragen im Büro des Museum, gab es noch eine kleine Führung in dem angrenzenden Molkereibetrieb.

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Stolz wurde mir von Herrn Razlaff, die Abfüllung und Endverpackung der recht modernen, Produktionsanlage von Tetrapak präsentiert. Auch der Lagerbereich machte eine recht ordentlichen und sauberen Eindruck. Nach dem er einige Produktionszahlen heruntergerasselt hatte, erklärte er mir noch die “Mentalität der Indianer”. Doch ich merkte schnell, da ich ja viele Jahre in der Verpackungsbranche tätig war, fachspezifische und Fragen zur Ausbildung konnte er nicht zufriedenstellend beantworten.

In der folgende Nacht………

……wurde ich durch seltsamen Lärm geweckt. Was erst noch wie ein Maschinegewehrfeuer klang, verdichtete sich zu einem ohrenbetäubenden Trommelwirbel. Es dauerte einige Zeit bis ich begriff, “es regnet” ? Hier im staubtrockenem Chaco ? Erzeugt wurde der Lärm durch das Wellblechdach, mit dem die Pension gedeckt war. Langsam wurde der Trommelwirbel, zum monotonen Stakkato, der mich wieder einschlafen ließ.

Am nächsten Morgen, ……

…..sah die Welt wie frisch gewaschen aus. Die Bäume hatten ihr ursprüngliches Grün zurück und die Staubentwicklung hielt sich in erträglichen Grenzen.

Loma Plata 08052009_ (14) (Wozu wird so ein Besen wohl benutzt ???)

Es war bedeckt und es war nicht mehr so heiß.

Loma Plata 08052009_ (3)

Am Strassenrand stand das Wasser in Gräben und Pfützen.
Auch das gibt es im Chaco……………….

Die folgenden Tage…………….

…………verbrachte ich damit, die restlichen “Sehenswürdigkeiten” von Lomo Plata zu besuchen.

Loma Plata 06052009_ (3)Die Schule……….

Loma Plata 11052009_ (15)Der Friedhof………..

Loma Plata 06052009_ (9) Das Krankenhaus………….

Loma Plata 06052009_ (11) Loma Plata 06052009_ (8)Das Pflegeheim und eine Wohnanlage für “Alte”.

Loma Plata 06052009_ (10)Loma Plata 11052009_ (14)Das Wohnheim für Behinderte Menschen und selbst ein Sozialamt gibt es……..!

Viele Straßen tragen deutsche Namen.

Loma Plata 08052009_ (17)Loma Plata 08052009_ (18) Fuska (Käfer) auf einen Baum, der Geck einer Autowerkstatt.

Weiterhin habe ich beobachtet……..

Loma Plata 08052009_ (36)Loma Plata 08052009_ (25)Die vielen schmutzigen Indianerkinder…………

Loma Plata 04052009_ (17)Wenn man sein Auto zu lange nicht bewegt………

Loma Plata 08052009_ (29) Und die Termiten, beim Bau ihres Baues……. (Hier im Anfangsstadium) ;-)

 Resümee………

In der Erinnerung werde ich Lomo Plata als den staubigsten besiedelten Ort behalten, den ich je besucht habe. Die Gemeinschaft der Mennoniten hat sich dank ihrer Geschäftstüchtigkeit und wohl auch ihrer Glaubensstärke, ein Refugium geschaffen, wo ihre Traditionen bis heute fortbestehen. Selbst die sozialen Strukturen sind nicht vergessen worden.
Was mir als Außenstehender auffällt, sind die vielen Indianer, die durch die Stadt ziehen. Wohl mit der Hoffnung auf einen der gut bezahlten Jobs in der Cooperative. Ich kann den Eindruck, aus dem Video im ersten Beitrag nur bestätigen – die Mennoniten werden langsam zur Minderheit in ihrer eigenen Kolonie. Das könnte “sozialen Sprengstoff” bergen. Doch um das genauer beurteilen zu können, war mein Aufenthalt wohl zu kurz.

Schluß !


Eine Reise nach Loma Plata (Chaco) II

24 Juni 2009

Der erste Tag…….

Es ist dunkel, als ich erwache. Auf dem Flur herrscht ein Höllenlärm. Türen schlagen, Stimmengewirr und schlurfende Schritte sind zu hören. Nach einem kurzen Moment der Orientierungslosigkeit, wage ich einen Blick auf meine Armbanduhr. 07:00 Uhr erkenne ich mit Mühe, zu früh für mich. Ich versuche noch ein wenig zu schlafen, was mir aber durch den Lärm nur schlecht gelingt. Um kurz nach 8 entscheide ich mich aufzustehen. Vom irgendwo her, ist immer noch Lärm zu vernehmen. Als ich dann kurz nach 9 in den Frühstücksraum komme, erklärt sich der Krach von selbst. Der Raum ist gähnend leer, dafür ist der Fernseher mit voller Lautstärke in Betrieb.
Hinter der Luke in der Wand, sitzt der Typ von heute Nacht. Ich frage ihm, ob es noch Frühstück gibt. “Bis neun”, antwortet er kurz angebunden. Ich schaue auf meine Uhr, 09:10 Uhr. :-( Wie zur Bestätigung sagt er, “es ist 10 nach Neun”. Ich versuche es mit einem Scherz, “..na dann werde ich mir eben ein Gürteltier fangen und braten….. Er schaut mich verständnislos an. Als ich ihm angrinse, fällt auch bei ihm der Groschen…. Pfennigweise. Er quittiert meine Scherz, mit zwei kurze ha, ha. Doch auf mein Bitten, bequemt er sich und verkauft mir eine Cola.

Ich verlasse die Pension, Hitze, Staub und gleißendes Sonnenlicht schlagen mir entgegen. Auf der Straße orientiere ich mich erst einmal, ich schaue nach rechts,

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danach schaue ich nach links,

Loma Plata 04052009_

Hm,….. ich entscheide mich für die linke Seite und trotte los. Schon nach wenigen Metern, klebt mir die Zunge am Gaumen und mein Deo versagt kläglich. Die vorbeifahrenden Viehtransporter, tragen auch nicht gerade zu meinem Wohlbefinden bei.

Loma Plata 04052009_ (3)

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Und nicht nur die Viehtransporter, auch alle anderen Fahrzeuge fahren so, als wenn es einen Preis für die längste Staubfahne gibt.
Schwitzend und mit knirschenden Zähnen (nicht vor Wut, sondern des Staubes wegen) erreiche ich das “Zentrum” von Loma Plata.

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Nach knapp 10 bis 15 Minuten ist das Ende bei der Cooperative  “Chortizer” erreicht. Am Supermarkt der Cooperative, lege ich eine Pause ein.

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Ich mache es wie die vielen Indianer, die man auf der Straße sieht, ich setze mich einfach an einer schattigen Stelle auf den Gehweg, die  Mauereinfassung vom Parkplatz des Supermarktes im Rücken. Was mir auch gleich verwunderte Blicke der Indios einbringt. Was ist das für ein “Weißbrot-Gringo” werde die wohl denken. Mir ist das egal, ich habe Durst und überlege ob ich den Supermarkt besuche oder den Kiosk auf der anderen Straßenseite, als plötzlich ein Sirene ertönt. So eine Dampfpfeife die es auch in Deutschland nach dem Krieg, in vielen Fabriken noch gab.

Loma Plata 04052009_ (6) Loma Plata 08052009_ (2)

Während ich noch überlege was das wohl bedeutet, setzt auf der Straße die eben noch recht leer war, ein überaschend dichter Verkehr ein. Was ist los? Krieg ausgebrochen, Feuer, Schweinegrippe? Keine Ahnung, ich entscheide mich erst mal, den Supermarkt zu besuchen. Ich erhebe mich und will loslaufen, als sich die Rollläden des Marktes mit Getöse schließen. Also gut dann der Kiosk. Ich drehe mich um und will die Straße überqueren, das Gleiche……..die Rollläden der Bude rasseln herunter.
Ich wundere mich und laufe noch ein paar Schritte weiter. Am Museum, wird mir einiges klar.

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Wie ich auch an den folgenden Tagen feststellen konnte, verfällt der Ort jeden Tag noch ertönen der Dampfpfeife, in eine mehrstündige und kollektive “Siesta”.

Mist……und nun? Mich quält der Durst und etwas Hunger habe ich, nach dem ausgefallen Frühstück auch. Doch dann entdecke ich, in einer Seitenstraße, die Rettung.

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Ich hoffe nur, die haben zur Mittagszeit offen.
Glück gehabt, das Restaurant mit dem Charme einer Fabrikhalle, entpuppt sich als recht gut. Der Kellner ist freundlich und zuvorkommend, er spricht ein ausgezeichnetes Spanisch und so kommt es nicht zu Verständigungsschwierigkeiten. Ich bestelle ein Steak mit Champignons (!) und hoffe das mein Magen mitspielt.

Loma Plata 11052009_ (1)

Was er mir bringt, kann ich nicht gleich identifizieren. Der Kellner erklärt mir auf meine verwunderten Blick, dies sei zum Appetit machen auf Kosten des Hauses, das Steak dauert noch einen Augenblick. Eiskristalle glitzern auf der Speise, vorsichtig probiere ich. Das Ganze entpuppt sich als zwei Tonschalen, eine mit Griebenschmalz und eine mit Kräuterbutter – sehr lecker.
Als mein Steak kommt vergesse ich doch glatt das Fotografieren, eine Riesenportion. Der Kellner entfernt sich lachend, nach meinem überraschten Stöhnen.
Ich schaffe die Portion nicht, bleibe noch eine Weile sitzen und beobachte die Staubfahnen, die draußen vorbeiziehen.
Ich beschließe weitere Aktivitäten auf den nächsten Tag zu verschieben…….

Fortsetzung folgt !


Eine Reise nach Loma Plata (Chaco)

15 Mai 2009

Die Anreise

Neugierig gemacht, auf den Chaco bzw. auf Loma Plata, hat mich dieser Beitrag der Deutschen Welle.

Ich hatten diesen Bericht schon in Deutschland gesehen und mir ein Bild mit einem Schuss Wildwestromantik ausgemalt.

Los gehen sollte es am Sonntag den 03.Mai. Da Heidy sowieso in den Chaco zur Arbeit musste, habe ich mich entschlossen mit Ihr gemeinsam dorthin zu fahren. Das lange Wochenende nach dem 01.Mai, bescherte uns gleich das erste Problem. Kaum noch eine Busfahrkarte zu bekommen. Doch Heidy organisierte alles wieder nach bewährter Manier, perfekt. Wir bekamen zwar keine Fahrkarten für den Nachtbus, aber der Bus um 20:00 Uhr hatte noch Plätze frei.
In der Polleria (Hähnchenbraterei)an der Puente Remanso, gibt es neben angekohltem Hähnchen, Bier, Zigarette, usw., auch Busfahrkarten zu kaufen.

Loma Plata 11052009_

Während Heidy (im Hintergrund) die Fahrkarten kauft, achtet Uwe darauf sich ins rechte Licht zu setzen. ;-)
Wie auf dem Plakat zu lesen ist, benötigt dieses “Etablissement” Personal. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach, ist das bei der “Gurkentruppe” dort auch dringen nötig. Doch mein Opa würde sagen: ”…..siehste wenn man nur arbeiten will findet man auch welche……”

Dann Warten auf den Bus. Der soll wohl so zwischen halb und dreiviertel eintreffen. Na ja, gegen 20:00 nahte eines von diesen Fahrzeugen.

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Nicht schlecht dachte ich. Also einsteigen bitte. Kurzer Blick auf die Fahrkarte, Suche nach der Sitznummer erst Oben dann Unten, dann doch wieder Oben. Plätze schon besetzt, wahr klar denke ich. Der Steward weist uns an, wir sollen uns freie Plätze suchen. Ok, kein Problem, noch genug frei. Die Sitze sind bequem und haben jede Menge “Beinfreiheit”, mehr als bei der TAM.
Nach einer knappen Stunde Fahrt, Pause. Jetzt schon???
Ich schaue aus dem Fenster und sehe Fahrer und Steward beim gemütlichen Abendessen. Ob die Fahrzeit wohl so einzuhalten ist?
Nach knapp einer halben Stunde geht es weiter. Wie schon befürchtet wird die Klimaanlage voll ausgereizt. Man muss ja die Passagiere möglichst frisch ans Ziel bringen. Ich stopfe mir meine Kopfhörer in die Ohren und fange trotz Jacke und mitgebrachter Decke an zu frieren. Mein Magen meldet sich…… hatte in letzter Zeit schon mal Probleme ….. Schei……. denke ich und schlafe ein wenig ein.

Wach werde ich weil der Bus gehalten hat. Ich schaue mich um, alles dunkel. Am Heck des Busses klappert etwas, keine Ahnung was los ist. Döse weiter vor mich hin und friere “wie ein Schneider”. Das geht noch drei mal so, nur das ich jetzt nicht mehr friere, sondern schwitze. Am Heck des Busses rumort es noch immer, Luft entweicht zischen. Irgend was mit den Bremsen höre ich. Der Aufenthalt zieht sich hin, ich streife die Decke ab und setze mich aufrecht. Mir ist heiß, der Typ vor mir schnarcht wie ein Sägewerk im Hochbetrieb, mein Magen schmerzt…… Schei….. denke ich, Schweinegrippe?????

Doch irgendwann geht es weiter und wir erreichen Loma Plata mit knapp 2 Stunden Verspätung, so gegen 3:00 Uhr in der Früh.

Die Ankunft

03:00 Uhr morgens, Loma Plata. Im fahlen Licht der Straßenbeleuchtung trotten wir mit unserem Gepäck zu einem Tor, das die Einfahrt zu einem Platz versperrt, auf der eine Planierraupe ein einsames Dasein fristet. Zuerst begrüßt uns ein ziemlich großer Hund und dann taucht aus dem hinteren Bereich ein Mann auf. Er lässt uns ein. Heidy erklärt mir, das ist Enrique, er wird dich zu deiner Pension bringen.
Enrique kommt mit einem Motorrad zurück und bedeutet mir, dass ich hinter ihm Platz nehmen soll. Ich werfe meinen Rucksack auf den Rücken und los geht’s. Enrique redet während der Fahrt wie ein Wasserfall, ich verstehe nur “Bahnhof”  und sage trotzdem gelegentlich freundlich Si oder No !?! Er wirkt erstaunlich munter um diese frühe Uhrzeit. Enrique biegt an einem Kreisverkehr in eine lange staubige Straße ein. Rechts taucht ein Schild auf, “Pension Loma Plata 300 Meter”, er fährt vorbei. Na dann wohl eine andere Pension? Enrique fährt die Straße bis zum Ende, dann wendet er und biegt dann doch am Hinweisschild zur Pension ab. Warum dieser Umweg? Es wird für ewig ein Geheimnis bleiben.

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An der Pension angekommen, öffnet sich auf unser Klingel, das elektrische Tor. Ein nicht gerade glücklich aussehender Typ in ausgeleierten Shorts, schlurft um die Ecke. Ich sage freundlich “Guten Morgen”. Er grummelt etwas, dann textet er mit Enrique ein paar Worte und ich verstehe mal wieder nur “Bahnhof”. Man bedeutet mir einzutreten. Ich will mich noch bei Enrique mit einem Trinkgeld bedanken, doch der ist schon weg. Mir gelingt es gerade noch, ihm ein “Gracias” hinterher zu rufen. Er winkt und knattert davon.

An der Rezeption sitzt jetzt der Typ von vorhin. Deutsch, fragt er. Ja, sage ich. Dann fragt er, Name? Artig sage ich meinen Familiennamen. Nachname, grummelt er einsilbig. Ich sage, das ist mein Nachname und nenne ihm dann meinen Vornamen. Er knallt ein Stück Holz auf den Tresen auf dem eine 6 gemalt ist. Oder ist es eine 9 ??? Doch dann sagt er …Zimmer 6…. Ich nehme meinen Rucksack und will wieder hinaus gehen, …..denn Gang runter…. ruf er mir nach. Ach so, ……es ist einfach zu früh.

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Das Zimmer hat den Charme einer Gefängniszelle. Im freundlichem Blau gehaltene Wände begrüßen mich. Ich checke kurz ab. Kein Schrank, kein Kühlschrank, kein Fernseher oder Radio. Dafür kann ich wählen, ob ich das Doppelbett oder das Einzelbett benutze. Die Kastenförmige Klimaanlage befindet sich über dem Doppelbett.

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Wie diese funktioniert und auch das Duschen werde ich auf später verschieben. Ich entscheide mich für das Doppelbett, erst einmal schlafen. Ich lasse mich auf das Bett fallen. Nach satten 0,5mm Federweg, knallt mein Hintern auf etwas Hartes. Der Schmerz aus meinen Bandscheiben, schießt hoch bis in den Hinterkopf. Damit hatte ich nicht gerechnet. Auch mein Magen meldet sich wieder. Schei…. denke ich. Doch dann sinke ich trotzdem, in einen traumlosen Schlaf.

Fortsetzung folgt !


Da soll doch der Blitz reinfahren…

13 Mai 2009

Während meiner Reise nach Loma Plata, hat bei einem schwerem Gewitter, ein Blitz zu mindestens ganz in der Nähe  meines Zimmer eingeschlagen.
Das hat natürlich einige Schäden am Haus und vor allem an der Kommunikationselektronik verursacht. Hier ein Bild aus meinem Zimmer.

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Ich glaube es ist deutlich zu sehen, den Weg, den der Blitz durch die Wand genommen hat. Und er ist nicht etwa einem Kabel gefolgt.
Das Vorschaltgerät der Leuchtstofflampe hat es zerstört.

Zum Glück hatte ich mein Laptop nicht eingesteckt gelassen. Allerdings haben meine erst kürzlich gekauften Boxen,”den Geist aufgegeben”.
Die Besitzer der Pension und die Nachbarn haben erheblich mehr Schäden zu verbuchen.

Hier noch ein Bild von der oberen Ecke des Gästehauses.

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Der Riss ist durch den Blitzschlag entstanden.

Weitere Einzelheiten dazu, gibt es im Blog der Pensionsbesitzer >HIER KLICKEN<


Ich bin wieder zurück ……

8 April 2009

…. in der Bloggergemeinde und auch in Paraguay. Ich habe meine Drohung war gemacht und Deutschland verlassen.

Dieser Blog wird ausschließlich dazu dienen, meinen in Deutschland gebliebenen Angehörigen und Freunden, über mein Leben hier in Paraguay zu informieren.
Ich erhebe keinen Anspruch auf journalistische Korrektheit. Ich werde hier einfach die Dinge aus meiner subjektiven Sicht schildern.
Ich hoffe trotzdem, dass meine Beiträge nach und nach wieder einige Besucher auf meine Seite locken.
Wer sachliche Fragen oder konstruktive Kritik hat, kann sich jederzeit über die Kommentarfunktion an mich wenden.
Also dann, auf mein neues Leben und, ach ja…. Bienvenido en Paraguay……..

;-)


Frohes Neues Jahr, Feliz Ano Nuevo, Happy New Year…..nachträglich

11 Januar 2009

Nach einigen Tagen Abwesenheit im Internet, möchte ich mich hiermit für die zahlreichen Mails zu den Festtagen bedanken.
Neues Jahr, neues Spiel, neues Glück ???
Na, wir werden sehen………….

Also, ein gesundes neues Jahr noch für alle, die ich nicht persönlich schreiben konnte.

Y la historia continua aqui en mi blog.
Und die Geschichte geht weiter hier im Blog.

El Viajero Loco ;-)


Frohe Weihnachten, Feliz Navidad, Merry Chrismas !

19 Dezember 2008

Es ist mal wieder Weihnachten. An alle die meinen Blog noch immer besuchen, hier ein kleiner Weihnachtsgruß.

Ein hab ich noch:


Für noch mehr lustige Weihnachtsvideos, klicke man sich nach Beendigung des Videos durch die untere Vorschauleiste.

El Viajero Loco ;-)


Der Winter ist da !

22 November 2008

Über Nacht ist der Winter in Deutschland angekommen.
Die Temperatur von gestern noch ca.10° Celsius, beträgt heute um 10:00Uhr noch knapp 1° Celsius.

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  Hier der Blick von meinem Balkon auf die “weiße Pracht”.

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Und die nächsten dicken, schwarzen Wolken sind schon im Anflug :-(
Mit diesem Bildern kann ich die Artikel von Carola/Andy und Stadtmusikanten, in Ihrem Blog bestätigen.
Mit Wehmut denke ich an die Temperaturen in Paraguay, auch wenn es manchmal ziemlich heiß war.

El Viajero Loco  36_3_16