Die folgenden Tage
Es hat wenig Sinn, die folgenden Tage im einzelnen zu schildern. Deshalb werde ich hier im dritten und letzten Teil meiner Reise nach Loma Plata, die verbliebenen Eindrücke kurz zusammenfassen.
Den Dritten Tag verbrachte ich zum großen Teil damit, durch Loma Plata zu laufen und bei den ansässigen Fahrzeughändlern vorzusprechen. Doch mein Wunsch nach einem leihweise zur Verfügung gestellten fahrbaren Untersatz, wurde überall abschlägig beschieden. Also blieb nur die Möglichkeit, Loma Plata “per pedes” zu erkunden. Ausflüge in das Umland waren deshalb nicht möglich.
Trotzdem nutzte ich die Gelegenheit und besuchte das kleine Museum, dass an der Cooperativa Chortizer angeschlossen ist.
Neben einigen Austellungsstücken aus den Anfängen der Kolonie, gibt im Gebäude einen kurzen und übersichtlichen Abriß über ihrer Entstehung.
Auf mein Nachfragen im Büro des Museum, gab es noch eine kleine Führung in dem angrenzenden Molkereibetrieb.
Stolz wurde mir von Herrn Razlaff, die Abfüllung und Endverpackung der recht modernen, Produktionsanlage von Tetrapak präsentiert. Auch der Lagerbereich machte eine recht ordentlichen und sauberen Eindruck. Nach dem er einige Produktionszahlen heruntergerasselt hatte, erklärte er mir noch die “Mentalität der Indianer”. Doch ich merkte schnell, da ich ja viele Jahre in der Verpackungsbranche tätig war, fachspezifische und Fragen zur Ausbildung konnte er nicht zufriedenstellend beantworten.
In der folgende Nacht………
……wurde ich durch seltsamen Lärm geweckt. Was erst noch wie ein Maschinegewehrfeuer klang, verdichtete sich zu einem ohrenbetäubenden Trommelwirbel. Es dauerte einige Zeit bis ich begriff, “es regnet” ? Hier im staubtrockenem Chaco ? Erzeugt wurde der Lärm durch das Wellblechdach, mit dem die Pension gedeckt war. Langsam wurde der Trommelwirbel, zum monotonen Stakkato, der mich wieder einschlafen ließ.
Am nächsten Morgen, ……
…..sah die Welt wie frisch gewaschen aus. Die Bäume hatten ihr ursprüngliches Grün zurück und die Staubentwicklung hielt sich in erträglichen Grenzen.
(Wozu wird so ein Besen wohl benutzt ???)
Es war bedeckt und es war nicht mehr so heiß.
Am Strassenrand stand das Wasser in Gräben und Pfützen.
Auch das gibt es im Chaco……………….
Die folgenden Tage…………….
…………verbrachte ich damit, die restlichen “Sehenswürdigkeiten” von Lomo Plata zu besuchen.
Das Pflegeheim und eine Wohnanlage für “Alte”.
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Das Wohnheim für Behinderte Menschen und selbst ein Sozialamt gibt es……..!
Viele Straßen tragen deutsche Namen.
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Fuska (Käfer) auf einen Baum, der Geck einer Autowerkstatt.
Weiterhin habe ich beobachtet……..
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Die vielen schmutzigen Indianerkinder…………
Wenn man sein Auto zu lange nicht bewegt………
Und die Termiten, beim Bau ihres Baues……. (Hier im Anfangsstadium)
Resümee………
In der Erinnerung werde ich Lomo Plata als den staubigsten besiedelten Ort behalten, den ich je besucht habe. Die Gemeinschaft der Mennoniten hat sich dank ihrer Geschäftstüchtigkeit und wohl auch ihrer Glaubensstärke, ein Refugium geschaffen, wo ihre Traditionen bis heute fortbestehen. Selbst die sozialen Strukturen sind nicht vergessen worden.
Was mir als Außenstehender auffällt, sind die vielen Indianer, die durch die Stadt ziehen. Wohl mit der Hoffnung auf einen der gut bezahlten Jobs in der Cooperative. Ich kann den Eindruck, aus dem Video im ersten Beitrag nur bestätigen – die Mennoniten werden langsam zur Minderheit in ihrer eigenen Kolonie. Das könnte “sozialen Sprengstoff” bergen. Doch um das genauer beurteilen zu können, war mein Aufenthalt wohl zu kurz.
Schluß !
Verfasst von El Viajero Loco
Verfasst von El Viajero Loco
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