Eine Reise nach Loma Plata (Chaco) III

12 Juli 2009

Die folgenden Tage

Es hat wenig Sinn, die folgenden Tage im einzelnen zu schildern. Deshalb werde ich hier im dritten und letzten Teil meiner Reise nach Loma Plata, die verbliebenen Eindrücke kurz zusammenfassen. 

Den Dritten Tag verbrachte ich zum großen Teil damit, durch Loma Plata zu laufen und bei den ansässigen Fahrzeughändlern vorzusprechen. Doch mein Wunsch nach einem leihweise zur Verfügung gestellten fahrbaren Untersatz, wurde überall abschlägig beschieden. Also blieb nur die Möglichkeit, Loma Plata “per pedes” zu erkunden. Ausflüge in das Umland waren deshalb nicht möglich.
Trotzdem nutzte ich die Gelegenheit und besuchte das kleine Museum, dass an der Cooperativa Chortizer angeschlossen ist.

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Neben einigen Austellungsstücken aus den Anfängen der Kolonie, gibt im Gebäude einen kurzen und übersichtlichen Abriß über ihrer Entstehung.

Loma Plata 11052009_ (3) Loma Plata 05052009_ (2)
Auf mein Nachfragen im Büro des Museum, gab es noch eine kleine Führung in dem angrenzenden Molkereibetrieb.

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Stolz wurde mir von Herrn Razlaff, die Abfüllung und Endverpackung der recht modernen, Produktionsanlage von Tetrapak präsentiert. Auch der Lagerbereich machte eine recht ordentlichen und sauberen Eindruck. Nach dem er einige Produktionszahlen heruntergerasselt hatte, erklärte er mir noch die “Mentalität der Indianer”. Doch ich merkte schnell, da ich ja viele Jahre in der Verpackungsbranche tätig war, fachspezifische und Fragen zur Ausbildung konnte er nicht zufriedenstellend beantworten.

In der folgende Nacht………

……wurde ich durch seltsamen Lärm geweckt. Was erst noch wie ein Maschinegewehrfeuer klang, verdichtete sich zu einem ohrenbetäubenden Trommelwirbel. Es dauerte einige Zeit bis ich begriff, “es regnet” ? Hier im staubtrockenem Chaco ? Erzeugt wurde der Lärm durch das Wellblechdach, mit dem die Pension gedeckt war. Langsam wurde der Trommelwirbel, zum monotonen Stakkato, der mich wieder einschlafen ließ.

Am nächsten Morgen, ……

…..sah die Welt wie frisch gewaschen aus. Die Bäume hatten ihr ursprüngliches Grün zurück und die Staubentwicklung hielt sich in erträglichen Grenzen.

Loma Plata 08052009_ (14) (Wozu wird so ein Besen wohl benutzt ???)

Es war bedeckt und es war nicht mehr so heiß.

Loma Plata 08052009_ (3)

Am Strassenrand stand das Wasser in Gräben und Pfützen.
Auch das gibt es im Chaco……………….

Die folgenden Tage…………….

…………verbrachte ich damit, die restlichen “Sehenswürdigkeiten” von Lomo Plata zu besuchen.

Loma Plata 06052009_ (3)Die Schule……….

Loma Plata 11052009_ (15)Der Friedhof………..

Loma Plata 06052009_ (9) Das Krankenhaus………….

Loma Plata 06052009_ (11) Loma Plata 06052009_ (8)Das Pflegeheim und eine Wohnanlage für “Alte”.

Loma Plata 06052009_ (10)Loma Plata 11052009_ (14)Das Wohnheim für Behinderte Menschen und selbst ein Sozialamt gibt es……..!

Viele Straßen tragen deutsche Namen.

Loma Plata 08052009_ (17)Loma Plata 08052009_ (18) Fuska (Käfer) auf einen Baum, der Geck einer Autowerkstatt.

Weiterhin habe ich beobachtet……..

Loma Plata 08052009_ (36)Loma Plata 08052009_ (25)Die vielen schmutzigen Indianerkinder…………

Loma Plata 04052009_ (17)Wenn man sein Auto zu lange nicht bewegt………

Loma Plata 08052009_ (29) Und die Termiten, beim Bau ihres Baues……. (Hier im Anfangsstadium) ;-)

 Resümee………

In der Erinnerung werde ich Lomo Plata als den staubigsten besiedelten Ort behalten, den ich je besucht habe. Die Gemeinschaft der Mennoniten hat sich dank ihrer Geschäftstüchtigkeit und wohl auch ihrer Glaubensstärke, ein Refugium geschaffen, wo ihre Traditionen bis heute fortbestehen. Selbst die sozialen Strukturen sind nicht vergessen worden.
Was mir als Außenstehender auffällt, sind die vielen Indianer, die durch die Stadt ziehen. Wohl mit der Hoffnung auf einen der gut bezahlten Jobs in der Cooperative. Ich kann den Eindruck, aus dem Video im ersten Beitrag nur bestätigen – die Mennoniten werden langsam zur Minderheit in ihrer eigenen Kolonie. Das könnte “sozialen Sprengstoff” bergen. Doch um das genauer beurteilen zu können, war mein Aufenthalt wohl zu kurz.

Schluß !


Eine Reise nach Loma Plata (Chaco) II

24 Juni 2009

Der erste Tag…….

Es ist dunkel, als ich erwache. Auf dem Flur herrscht ein Höllenlärm. Türen schlagen, Stimmengewirr und schlurfende Schritte sind zu hören. Nach einem kurzen Moment der Orientierungslosigkeit, wage ich einen Blick auf meine Armbanduhr. 07:00 Uhr erkenne ich mit Mühe, zu früh für mich. Ich versuche noch ein wenig zu schlafen, was mir aber durch den Lärm nur schlecht gelingt. Um kurz nach 8 entscheide ich mich aufzustehen. Vom irgendwo her, ist immer noch Lärm zu vernehmen. Als ich dann kurz nach 9 in den Frühstücksraum komme, erklärt sich der Krach von selbst. Der Raum ist gähnend leer, dafür ist der Fernseher mit voller Lautstärke in Betrieb.
Hinter der Luke in der Wand, sitzt der Typ von heute Nacht. Ich frage ihm, ob es noch Frühstück gibt. “Bis neun”, antwortet er kurz angebunden. Ich schaue auf meine Uhr, 09:10 Uhr. :-( Wie zur Bestätigung sagt er, “es ist 10 nach Neun”. Ich versuche es mit einem Scherz, “..na dann werde ich mir eben ein Gürteltier fangen und braten….. Er schaut mich verständnislos an. Als ich ihm angrinse, fällt auch bei ihm der Groschen…. Pfennigweise. Er quittiert meine Scherz, mit zwei kurze ha, ha. Doch auf mein Bitten, bequemt er sich und verkauft mir eine Cola.

Ich verlasse die Pension, Hitze, Staub und gleißendes Sonnenlicht schlagen mir entgegen. Auf der Straße orientiere ich mich erst einmal, ich schaue nach rechts,

Loma Plata 04052009_ (1)

danach schaue ich nach links,

Loma Plata 04052009_

Hm,….. ich entscheide mich für die linke Seite und trotte los. Schon nach wenigen Metern, klebt mir die Zunge am Gaumen und mein Deo versagt kläglich. Die vorbeifahrenden Viehtransporter, tragen auch nicht gerade zu meinem Wohlbefinden bei.

Loma Plata 04052009_ (3)

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Und nicht nur die Viehtransporter, auch alle anderen Fahrzeuge fahren so, als wenn es einen Preis für die längste Staubfahne gibt.
Schwitzend und mit knirschenden Zähnen (nicht vor Wut, sondern des Staubes wegen) erreiche ich das “Zentrum” von Loma Plata.

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Nach knapp 10 bis 15 Minuten ist das Ende bei der Cooperative  “Chortizer” erreicht. Am Supermarkt der Cooperative, lege ich eine Pause ein.

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Ich mache es wie die vielen Indianer, die man auf der Straße sieht, ich setze mich einfach an einer schattigen Stelle auf den Gehweg, die  Mauereinfassung vom Parkplatz des Supermarktes im Rücken. Was mir auch gleich verwunderte Blicke der Indios einbringt. Was ist das für ein “Weißbrot-Gringo” werde die wohl denken. Mir ist das egal, ich habe Durst und überlege ob ich den Supermarkt besuche oder den Kiosk auf der anderen Straßenseite, als plötzlich ein Sirene ertönt. So eine Dampfpfeife die es auch in Deutschland nach dem Krieg, in vielen Fabriken noch gab.

Loma Plata 04052009_ (6) Loma Plata 08052009_ (2)

Während ich noch überlege was das wohl bedeutet, setzt auf der Straße die eben noch recht leer war, ein überaschend dichter Verkehr ein. Was ist los? Krieg ausgebrochen, Feuer, Schweinegrippe? Keine Ahnung, ich entscheide mich erst mal, den Supermarkt zu besuchen. Ich erhebe mich und will loslaufen, als sich die Rollläden des Marktes mit Getöse schließen. Also gut dann der Kiosk. Ich drehe mich um und will die Straße überqueren, das Gleiche……..die Rollläden der Bude rasseln herunter.
Ich wundere mich und laufe noch ein paar Schritte weiter. Am Museum, wird mir einiges klar.

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Wie ich auch an den folgenden Tagen feststellen konnte, verfällt der Ort jeden Tag noch ertönen der Dampfpfeife, in eine mehrstündige und kollektive “Siesta”.

Mist……und nun? Mich quält der Durst und etwas Hunger habe ich, nach dem ausgefallen Frühstück auch. Doch dann entdecke ich, in einer Seitenstraße, die Rettung.

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Ich hoffe nur, die haben zur Mittagszeit offen.
Glück gehabt, das Restaurant mit dem Charme einer Fabrikhalle, entpuppt sich als recht gut. Der Kellner ist freundlich und zuvorkommend, er spricht ein ausgezeichnetes Spanisch und so kommt es nicht zu Verständigungsschwierigkeiten. Ich bestelle ein Steak mit Champignons (!) und hoffe das mein Magen mitspielt.

Loma Plata 11052009_ (1)

Was er mir bringt, kann ich nicht gleich identifizieren. Der Kellner erklärt mir auf meine verwunderten Blick, dies sei zum Appetit machen auf Kosten des Hauses, das Steak dauert noch einen Augenblick. Eiskristalle glitzern auf der Speise, vorsichtig probiere ich. Das Ganze entpuppt sich als zwei Tonschalen, eine mit Griebenschmalz und eine mit Kräuterbutter – sehr lecker.
Als mein Steak kommt vergesse ich doch glatt das Fotografieren, eine Riesenportion. Der Kellner entfernt sich lachend, nach meinem überraschten Stöhnen.
Ich schaffe die Portion nicht, bleibe noch eine Weile sitzen und beobachte die Staubfahnen, die draußen vorbeiziehen.
Ich beschließe weitere Aktivitäten auf den nächsten Tag zu verschieben…….

Fortsetzung folgt !


Eine Reise nach Loma Plata (Chaco)

15 Mai 2009

Die Anreise

Neugierig gemacht, auf den Chaco bzw. auf Loma Plata, hat mich dieser Beitrag der Deutschen Welle.

Ich hatten diesen Bericht schon in Deutschland gesehen und mir ein Bild mit einem Schuss Wildwestromantik ausgemalt.

Los gehen sollte es am Sonntag den 03.Mai. Da Heidy sowieso in den Chaco zur Arbeit musste, habe ich mich entschlossen mit Ihr gemeinsam dorthin zu fahren. Das lange Wochenende nach dem 01.Mai, bescherte uns gleich das erste Problem. Kaum noch eine Busfahrkarte zu bekommen. Doch Heidy organisierte alles wieder nach bewährter Manier, perfekt. Wir bekamen zwar keine Fahrkarten für den Nachtbus, aber der Bus um 20:00 Uhr hatte noch Plätze frei.
In der Polleria (Hähnchenbraterei)an der Puente Remanso, gibt es neben angekohltem Hähnchen, Bier, Zigarette, usw., auch Busfahrkarten zu kaufen.

Loma Plata 11052009_

Während Heidy (im Hintergrund) die Fahrkarten kauft, achtet Uwe darauf sich ins rechte Licht zu setzen. ;-)
Wie auf dem Plakat zu lesen ist, benötigt dieses “Etablissement” Personal. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach, ist das bei der “Gurkentruppe” dort auch dringen nötig. Doch mein Opa würde sagen: ”…..siehste wenn man nur arbeiten will findet man auch welche……”

Dann Warten auf den Bus. Der soll wohl so zwischen halb und dreiviertel eintreffen. Na ja, gegen 20:00 nahte eines von diesen Fahrzeugen.

Loma Plata 08052009_ (35) 

Nicht schlecht dachte ich. Also einsteigen bitte. Kurzer Blick auf die Fahrkarte, Suche nach der Sitznummer erst Oben dann Unten, dann doch wieder Oben. Plätze schon besetzt, wahr klar denke ich. Der Steward weist uns an, wir sollen uns freie Plätze suchen. Ok, kein Problem, noch genug frei. Die Sitze sind bequem und haben jede Menge “Beinfreiheit”, mehr als bei der TAM.
Nach einer knappen Stunde Fahrt, Pause. Jetzt schon???
Ich schaue aus dem Fenster und sehe Fahrer und Steward beim gemütlichen Abendessen. Ob die Fahrzeit wohl so einzuhalten ist?
Nach knapp einer halben Stunde geht es weiter. Wie schon befürchtet wird die Klimaanlage voll ausgereizt. Man muss ja die Passagiere möglichst frisch ans Ziel bringen. Ich stopfe mir meine Kopfhörer in die Ohren und fange trotz Jacke und mitgebrachter Decke an zu frieren. Mein Magen meldet sich…… hatte in letzter Zeit schon mal Probleme ….. Schei……. denke ich und schlafe ein wenig ein.

Wach werde ich weil der Bus gehalten hat. Ich schaue mich um, alles dunkel. Am Heck des Busses klappert etwas, keine Ahnung was los ist. Döse weiter vor mich hin und friere “wie ein Schneider”. Das geht noch drei mal so, nur das ich jetzt nicht mehr friere, sondern schwitze. Am Heck des Busses rumort es noch immer, Luft entweicht zischen. Irgend was mit den Bremsen höre ich. Der Aufenthalt zieht sich hin, ich streife die Decke ab und setze mich aufrecht. Mir ist heiß, der Typ vor mir schnarcht wie ein Sägewerk im Hochbetrieb, mein Magen schmerzt…… Schei….. denke ich, Schweinegrippe?????

Doch irgendwann geht es weiter und wir erreichen Loma Plata mit knapp 2 Stunden Verspätung, so gegen 3:00 Uhr in der Früh.

Die Ankunft

03:00 Uhr morgens, Loma Plata. Im fahlen Licht der Straßenbeleuchtung trotten wir mit unserem Gepäck zu einem Tor, das die Einfahrt zu einem Platz versperrt, auf der eine Planierraupe ein einsames Dasein fristet. Zuerst begrüßt uns ein ziemlich großer Hund und dann taucht aus dem hinteren Bereich ein Mann auf. Er lässt uns ein. Heidy erklärt mir, das ist Enrique, er wird dich zu deiner Pension bringen.
Enrique kommt mit einem Motorrad zurück und bedeutet mir, dass ich hinter ihm Platz nehmen soll. Ich werfe meinen Rucksack auf den Rücken und los geht’s. Enrique redet während der Fahrt wie ein Wasserfall, ich verstehe nur “Bahnhof”  und sage trotzdem gelegentlich freundlich Si oder No !?! Er wirkt erstaunlich munter um diese frühe Uhrzeit. Enrique biegt an einem Kreisverkehr in eine lange staubige Straße ein. Rechts taucht ein Schild auf, “Pension Loma Plata 300 Meter”, er fährt vorbei. Na dann wohl eine andere Pension? Enrique fährt die Straße bis zum Ende, dann wendet er und biegt dann doch am Hinweisschild zur Pension ab. Warum dieser Umweg? Es wird für ewig ein Geheimnis bleiben.

Loma Plata 06052009_
An der Pension angekommen, öffnet sich auf unser Klingel, das elektrische Tor. Ein nicht gerade glücklich aussehender Typ in ausgeleierten Shorts, schlurft um die Ecke. Ich sage freundlich “Guten Morgen”. Er grummelt etwas, dann textet er mit Enrique ein paar Worte und ich verstehe mal wieder nur “Bahnhof”. Man bedeutet mir einzutreten. Ich will mich noch bei Enrique mit einem Trinkgeld bedanken, doch der ist schon weg. Mir gelingt es gerade noch, ihm ein “Gracias” hinterher zu rufen. Er winkt und knattert davon.

An der Rezeption sitzt jetzt der Typ von vorhin. Deutsch, fragt er. Ja, sage ich. Dann fragt er, Name? Artig sage ich meinen Familiennamen. Nachname, grummelt er einsilbig. Ich sage, das ist mein Nachname und nenne ihm dann meinen Vornamen. Er knallt ein Stück Holz auf den Tresen auf dem eine 6 gemalt ist. Oder ist es eine 9 ??? Doch dann sagt er …Zimmer 6…. Ich nehme meinen Rucksack und will wieder hinaus gehen, …..denn Gang runter…. ruf er mir nach. Ach so, ……es ist einfach zu früh.

Loma Plata 11052009_ (8)
Das Zimmer hat den Charme einer Gefängniszelle. Im freundlichem Blau gehaltene Wände begrüßen mich. Ich checke kurz ab. Kein Schrank, kein Kühlschrank, kein Fernseher oder Radio. Dafür kann ich wählen, ob ich das Doppelbett oder das Einzelbett benutze. Die Kastenförmige Klimaanlage befindet sich über dem Doppelbett.

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Wie diese funktioniert und auch das Duschen werde ich auf später verschieben. Ich entscheide mich für das Doppelbett, erst einmal schlafen. Ich lasse mich auf das Bett fallen. Nach satten 0,5mm Federweg, knallt mein Hintern auf etwas Hartes. Der Schmerz aus meinen Bandscheiben, schießt hoch bis in den Hinterkopf. Damit hatte ich nicht gerechnet. Auch mein Magen meldet sich wieder. Schei…. denke ich. Doch dann sinke ich trotzdem, in einen traumlosen Schlaf.

Fortsetzung folgt !


……wieder angekommen in Asuncion !

3 November 2008

Wie schon versprochen, hier noch ein paar Bilder von der Fahrt Villarrica – Asuncion.

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Einen kurzen Zwischenstop hatte wir bei der deutschen Bäckerei in Ypacarai. Da gab es lecker Pfannkuchen (Berliner), die ich mir am Nachmittag zu einer Tasse Kaffee schmecken ließ.

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Dann noch einen Abstecher zu einem kurzen Fotostop am alten Bahnhof von Aregua.

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Diese Waggons werde sicher nicht mehr benutzt. Im Grün des Rasens, nur noch zu erahnen, die Gleise.

Ja und dieses Monsterbike ist mir auch aufgefallen, schon auf auf der Hinfahrt nach Asuncion.

Bike_1

Die passende Geschichte dazu gibt es <HIER>

Bike_2

Peter, ich hoffe du hast nichts dagegen, dass ich mir die Bilder von deinen Blog ausleihe. ;-)

So, dass war der letzte Beitrag aus Paraguay. Mehr gibt es erst  wieder wenn ich in Deutschland bin.

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Morgen geht es zurück nach Deutschland. Von Asuncion mit der TAM nach Sao Paulo, mit Zwischenstop in Ciudad Del Este. Dann von Sao Paulo mit Iberia nach Frankfurt via Madrid.

Bis dann, euer………

El Viajereo Loco ;-)


Weiter geht es, nach Villarrica !

24 Oktober 2008

Morgen werde ich nach Villarrica weiter ziehen. So wie ich es bis jetzt weiß, werde ich dort keinen Internetzugang zur Verfügung haben.
Also nicht nervös werden, ich melde mich sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe.

Bis dahin verbleibe ich wie immer…..
Euer….

El Viajero Loco ;-)

Nachtrag

Wie ich gerade erfahren habe,wird mir auch in Villarrica Internet zur Verfügung stehen.
Außerdem habe ich gelernt, dass Villarrica mit zwei "R" geschrieben wird.
(Siehe Kommentare)

Danke an den "Stadtmusikanten"……..

El Viajero Loco ;-)


Schlechtes Wetter heute und so……

22 Oktober 2008

Heute regnete es den ganzen Tag :-( Also war nicht daran zu denken, einen Ausflug mit dem Motorrad zu unternehmen. Der Zustand der Wege bei Nässe ist ja bekannt (siehe unten). Deshalb habe ich die Zeit genutzt, meinen Koffer auf zu räumen und meine Fotos zu sichten.
Da ich hier kein Windows zur Verfügung habe und somit auf meine gewohnten Programme verzichten muss, versuche ich mit Linux Ubuntu und den gebotenen Mitteln aus zukommen.

Hier ein paar Bilder, die bei meinen Motorradtouren entstanden sind.

Die "Strassen" im trockenem Zustand.

Begegnungen am Wegesrand.

Wasserbüffel, auch die trifft man hier. Sehr imposant wenn sie den Weg versperren, dann überlässt man ihnen lieber freiwillig die Vorfahrt. Obwohl diese Gesellen absolut friedlich sind.

Der Schweizer Wasserfall (salto suizio), sparsam wie die Schweizer sind, mit wenig Wasser. ;-)

Was für eine Schönheit! Das Pferd natürlich ;-)

Das Anwesen von Carola und Andy……

…..und der "Chefbewacher".

Bis zum nächsten Mal….
Euer…..

El Viajero Loco ;-)


Abgefahren und stecken geblieben in Indepedencia

19 Oktober 2008

Gestern bin ich von Asuncion nach Indepedencia gefahren.
In Itacurubi habe ich mit Stefan gesprochen, einen der Mitwirkenden aus den beliebten Sendungen des deutschen Privatfernsehens, über das Auswandern. Es war ein sehr ausführliches und interessantes Gespräch, deshalb werde ich später darüber einen separaten Bericht verfassen.
Die Fahrt von Asuncion hierher verlief bis auf die letzten paar hundert Meter eigentlich recht ruhig. Kurz vor erreichen unseres Zieles gab es ein paar kurze aber heftige Regengüsse, so das die Piste zum Anwesen von Carola und Andy, an einer Stelle eher einer Wildschweinsuhle als einem befahrbaren Weg glich. So kam es wie es kommen musste, unser kleiner PKW rutschte zur Seite und blieb am Böschungsrand, in einem Graben stecken.

Heute waren wir den ganzen Tag mit den Motorrädern unterwegs, habe einige Interessante Leute getroffen und mich mit ihnen bei ein paar „Bierchen“ unterhalten. Deshalb bin ich jetzt auch etwas müde und werde die Fotos von unserer „Rutschpartie“ und die Beschreibung unserer „Befreiung“ später veröffentlichen.

Also dann, bis dann….

El Viajero Loco ;-)


Erkältung bei 36 Grad :-(

16 Oktober 2008

Habe schon einige Tage nichts Neues mehr berichtet. Aber dafür habe ich gleich mehrere Entschuldigungen.
Zum einen habe ich mich eine schöne Erkältung zugezogen, zum anderen war das Internet hier ziemlich langsam, so das selbst das verfassen von Email sehr mühsam war.
Naja und wer schon mal eine Sommergrippe oder eine Erkältung in den Tropen hatte, weiß wie mies man dann drauf sein kann.
Die Temperaturen sind in den letzten Tagen bis auf 36 Grad angestiegenen. Also frieren ist nicht, dabei wird mir immer versichert, dass es noch nicht warm sein ;-)
Morgen treffe ich mich nochmals mit einer Internetbekanntschaft und am Freitag werde ich dann in Richtung Villarica / Independencia aufbrechen.
Ich hoffe, dann kann ich auch wieder mal ein paar neue Fotos veröffentlichen.

Im Fernsehen läuft gerade Fußball, Paraguay gegen Peru (1:0) und vor ein paar Tagen Paraguay gegen Kolumbien auch (1:0), alles WM Qualifikationsspiele. Die sind absolut Fußballverrückt hier, selbst im Hüttendorf der Landbesetzer wird bei jeden Tor lautstark gejubelt und an allen Ecken und Enden werden Böller abgefeuert (und wohl auch die ein oder andere Handfeuerwaffe!)

Also dann, bis zum nächsten mal….
Euer….

El Viajero Loco ;-)


Ausflug – Asuncion – Luque

10 Oktober 2008

Da das Wetter im Moment nicht so gut ist, es regnet, nutze ich die Zeit und schreibe etwas über unseren gestrigen Ausflug nach Asuncion bzw. Luque. Da es aber schon genügend Berichte im Web gibt, fasse ich mich kurz. Hier ein paar Fotos.

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Parade vor Nationaldenkmal in Asuncion.

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Regierungspalast – Asuncion.

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Markt in Luque.

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Hütten von “campesinos sin tierra” am Rande von Asuncion.

Mehr Information dazu und einen ausführlichen bzw. zusammenfassenden Bericht, gibt es wenn ich wieder in Deutschland bin. Ich verweise ausdrücklich auf die Linkseite und so mit auch auf die anderen Blogs, für mehr Infos.
Jetzt im Moment, wo ich diesen Bericht verfasse, komme ich nicht ins Internet. Ob das am Regen liegt? Ich weiß durch meine Zeit in Kuba, dass es dort auch immer Schwierigkeiten mit dem Telefon gab wenn es regnete. Nun vielleicht erfahre ich bis zur Veröffentlichung mehr.

War doch kein größeres Problem, der Hausherr hat mal kurz die Antenne justiert und schon geht es wieder.

Also bis zum nächsten ……

El Viajero Loco ;-)


Abgefahren, angekommen in Paraguay

9 Oktober 2008

30 Stunden nach dem lch den Haustürschlüssel herumgedreht habe, bin ich in Paraguay gelandet. Trotz einiger Bedenken hat alles reibungslos funktioniert. Heidy und Uwe haben mich vom Flughafen abgeholt und der Koffer hatte auch schon ein paar Runden auf dem Gepäckband hinter sich, als ich ihn im Empfang nehmen konnte. Meine Befürchtungen, dass es Probleme mit meinen elektronischen Ticket geben könnte, haben sich nicht erfüllt. In Sao Paulo war, bis auf einige Zeit “Schlange stehen”, alles recht gut organisiert.
Ok, das war es erst einmal, werde versuchen demnächst auch ein paar Fotos zu veröffentlichen.
Also bis dann, Euer……….

El Viajero Loco ;-)